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global society - improve the world
 
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Globalisierung nicht nur ökonomisch

Stärkung der UNO zur einzigen Instanz mit Recht auf militärische Gewaltausübung.

Die Vereinten Nationen müssen die einzige Instanz zur Schlichtung von Konflikten zwischen Staaten oder Regionen sein. Die UN muss dafür gestärkt werden, und darf nicht mehr durch das Veto eines einzelnen Landes (Sicherheitsratsmitglied) blockiert werden. Keine Macht darf so stark werden, dass sie die UN kontrollieren oder herausfordern kann. Dafür muss die UNO über militärische Kräfte verfügen, die aus Truppen aller Mitgliedsnationen bestehen.

Demokratisierung der Wirtschaft und Einbeziehung der ökologischen und sozialen Kosten in die Preise , wie in der Erdcharta aufgeführt. Zurzeit läuft in der Politik der Versuch, die Demokratie nach den Regeln der Wirtschaft umzugestalten. Das Gegenteil muss erreicht werden: Die Wirtschaft sollte demokratisch umgestaltet werden.

Zivilgesellschaft (Gemeinschaft gemeinnütziger Bürgerorganisationen - Nicht-Regierungs-Organisationen) setzt sich für diese Ziele ein, und wird immer mehr in internationale Verhandlungen eingebunden.

Politiker sollten für ihre Handlungen persönlich zur Rechenschaft gezogen werden können. So wie in Deutschland jeder Notar für die Verträge haftet, die er abschließt, und bestraft werden kann, wenn er sie nicht gründlich geprüft hat, sollte es auch bei Politikern geschehen. Damit Schweinereien wie beim Vertrag zur deutschen Mautgebühr nicht mehr passieren.

Öffentliche Einrichtungen müssen möglichst transparent (für alle Bürger durchschaubar) sein. Das erschwert zum einen Korruption, und macht auf der anderen Seite auch die Erfindung von Verschwörungstheorien über eine Big-Brother-Regierung lächerlich.

Bei der Energieversorgung ist konventionell gewonnener Strom zwar noch billiger als Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Verbundnetz Regenerativer Energieträger

Aber die Effizienz der Erneuerbaren Energien wird durch bessere Techniken weiter steigen, je höher die Investitionen in die Forschung sind, um so schneller. Während die Förderung von Erdöl und anderen fossilen Energieträgern langfristig zwangsläufig teurer werden wird, weil die Resourcen nur begrenzt vorhanden sind und darum zwangsläufig in Zukunft knapper werden. Über die Zeiträume kann man natürlich noch lange wunderbar streiten.

Die Zukunft gehört aber eindeutig einer dezentralen Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen.

Die Versorgungsnetze müssen dafür nach dem Prinzip "virtueller Kraftwerke" umgebaut oder neu aufgebaut werden. Pilotprojekte dazu laufen schon lange.
Der Ökostromanbieter Lichtblick bietet sein "Schwarmenergie" genanntes Konzept sogar schon marktfähig an.

Als Brückentechnologie bieten sich dabei Erdgas-Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung an. Durch die Kopplung sind sie extrem Energieeffizient, das fossile Erdgas kann stufenweise durch Biogas ersetzt werden, und in Zukunft könnten die Gasnetze sogar als Zwischenspeicher dienen.

Stromspeicherung per Erdgasnetz

Je nach regionalen Gegebenheiten sind Sonne, Wasser, Wind, Geothermie oder Biomasse als Energiequelle sinnvoller. Bei vielen verteilten kleinen Anlagen muss der gewonnene Strom nicht so weit (verlustreich) transportiert werden, weil der Strom dort produziert werden kann, wo er verbraucht wird. Überproduktionen könnten durch weiterentwickelte Brennstoffzellen oder in den Gasnetzen gepuffert werden, um die natürlichen Schwankungen zu verringern. Der Ausfall einer Anlage kann leicht kompensiert werden. Das gesamte Netz ist dadurch auch weniger anfällig für terroristische Anschläge.

Die Effizienz der regenerativen Energiegewinnung zu verbessern, und eine funktionierende dezentrale Energieversorgung aufzubauen, ist eine technische Herausforderung für jeden Ingenieur. Aber in solchen Projekten könnte die Kreativität der Menschen wirklich sinnvoll eingesetzt werden.



Letzte Anpassung: 2015-05-04