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global society - improve the world
 
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Konfliktvermeidung

Ich glaube nicht, dass es möglich sein wird, die ganze Welt zu entmilitarisieren.
Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre ein globaler Unterstützungspakt, bei dem jedes Land nur noch eine Minimalarmee bereit hält. Wird ein Land angegriffen, müssen alle anderen Beistand leisten.
Eine Art gemeinsame Weltpolizei.
Ein durchgeknallter/faschistischer Diktator könnte zwar heimlich genug aufrüsten, um ein Land zu überfallen, aber nicht gegen die Summe der Weltarmeen anzukommen.

In der UNO ist so etwas ja auch versucht worden, klappt aber (noch) nicht, weil ein Land alleine Weltpolizei spielen will.
Ziel sollte aber eine globale Lösung sein, mit der Militär überall bis auf ein Minimum reduziert werden kann.

Vermeidung gewaltsamer Konflikte
Gewaltanwendung nur als letztes Mittel
Jede Ungerechtigkeit oder Grausamkeit, vor allem militärischer Art, irgendwo auf der Welt kann zur Brutstätte für größere Konflikte oder Terrorismus werden, der sich überall auf der Welt entladen kann, wie die Terroranschläge der letzten Jahre deutlich zeigen. Darum ist es eine globale Aufgabe, überall auf der Welt für Gerechtigkeit zu sorgen.
Gewaltsame Konflikte verstärken sich immer mehr. Jeder Getötete hat viele Freunde und Angehörige, die aus Rache viele Gegner töten. Das führt zu einem unkontrollierbaren Schneeballsystem.

Solche Kriege sind nur sehr schwer zu beenden, wie Israel-Palästina zeigt. Die jahrhundertelangen Erbfeinde Frankreich und Deutschland zeigen aber, dass auch solche Situationen über Generationen lösbar sind, wenn beide Völker einsehen, dass sie sich gegenseitig brauchen, um besser zu leben.

Begründungen für militärische Einsätze

Da es bei den meisten Bevölkerungen zum Glück nicht mehr gut ankommt, einen Kriegsbeginn mit Macht-, Reichtums- oder Ressourcengewinnung zu begründen, werden immer wieder gerne humanitäre Gründe vorgeschoben.
Damit will ich nicht sagen, dass es niemals notwendig sein könnte, militärisch einzugreifen, die Begründungen und verborgen gehaltenen Interessen der Kriegstreiber, sollte man allerdings vorher sehr genau untersuchen:

Das Haltbarkeitsdatum von Falschmeldungen ist häufig begrenzt - aber diese Begrenzung zeitigt wiederum nur begrenzte Effekte: Bei den Berichten über Babys, die angeblich von Irakern aus kuwaitischen Brutkästen gerissen wurden, als auch beim Hufeisenplan oder bei den angeblichen Uranankäufen und Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein blieben Richtigstellungen zwar nicht aus, aber im öffentlichen Bewusstsein weit weniger gut haften als die ursprünglichen Falschmeldungen.
(Quelle: TELEPOLIS-Artikel)

Vor Kriegen ist das Propagandamuster immer gleich. Zuerst erfolgt die Dämonisierung des Feindes als Inkarnation des Bösen, dem man aus einem höheren Grund (Demokratie, Freiheit) entgegentreten muss. Reicht das reale Bedrohungspotential des Feindes als Kriegsgrund nicht aus, wird es entweder erfunden oder eine feindliche Aggression inszeniert. Gleichzeitig versichert man der Öffentlichkeit, dass man einen "menschlichen Krieg" führe. Zwischen US-Präsident Lyndon B. Johnson zu Beginn des Korea-Kriegs 1950 und Präsident George W. Bush vor der Irak-Invasion 2003 gibt es in der Argumentation kaum Unterschiede. Das Böse besiegen, keine zivilen Opfer, die eigene Freiheit sichern und den Anderen die Freiheit bringen. Zwischen 1950 und 2003 liegen eine Reihe von Militäreinsätzen, die man nach ähnlichen Strickmustern der Öffentlichkeit so präsentierte: Granada, Panama, Haiti, El Salvador, Honduras, Dominikanische Republik, Libyen oder auch Jugoslawien.
(Quelle: TELEPOLIS-Artikel)


Jeder Mensch darf die Religion ausüben, die er möchte. Solange er keinen anderen Menschen schadet und das gemeinsame Weltethos respektiert. Jeder Mensch sollte aber über alle verschiedenen Religionen informiert sein, um sich frei entscheiden zu können.
Das 'Recht des Stärkeren' (Nietzsche) muss durch eine 'Stärke des Rechts' und der Ethik (moralisches Gesetz - Kant) ersetzt werden.



Letzte Anpassung: 2008-06-16