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global society - improve the world
 
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Konkurrenz und Kooperation bestmöglich verknüpfen

Die Natur selbst hat in der letzten Phase der Evolution gezeigt, dass die Bildung von Gruppen mit sozialen Strukturen und Zusammenarbeit Überlebensvorteile bietet, gegenüber dem Recht des einzelnen Stärkeren. Darwinismus bedeutet nicht einfach nur das Recht des Stärkeren, wie es häufig fehlinterpretiert wird.

Wenn mehrere Menschen direkt konkurrieren, wird sich zwar fast immer der gewissenlose, egoistische gegenüber einem gewissenhaften Menschen durchsetzen. Der Vorteil der Gewissenhaften ist aber, dass sie sich zu Gemeinschaften zusammenschließen können, während die Gewissenlosen damit Probleme haben, weil jeder versucht den anderen auszustechen. Und die Gemeinschaft der sozialen Menschen ist stärker als die einzelnen Gewissenlosen. Innerhalb der Gruppe zählt dann nicht mehr allein die Stärke, sondern auch die soziale Kompetenz.

Diese hier beschriebenen Ziele können aber nur erreicht werden, wenn mehr Wert auf das Funktionieren des Ganzen, auf die Gemeinsamkeiten, gelegt wird, als auf das Durchsetzen von Eigeninteressen.

In Japan z.B. ist diese Einstellung weit verbreitet, im Gegensatz zu Europa und den USA, wo der individuelle Erfolg mehr zählt, als der Einsatz für das Gemeinwohl.

Unsere Wirtschaftsordnung ist auch nur auf Kampf und Konflikt ausgelegt, statt darauf das Beste für die Mehrheit der Menschen zu erreichen.

Die Globalisierung darf also nicht weiterhin nur die amerikanisch/europäischen Vorstellungen einer egoistischen Wirtschaftsordnung über die ganze Welt verbreiten, sondern aus allen Kulturen diejenigen Regeln zusammenfassen, die der Mehrheit aller Menschen nützen, wie es in der Erdcharta verabschiedet wurde, aber noch zu realisieren ist.

Konkurrenz kann etwas sehr Gutes sein, denn sie beschleunigt die Entwicklung. Die Frage ist nur, wo diese Entwicklung hin führen soll.

Das Ziel der Konkurrenz sollte nicht der Gewinn des Einzelnen sein, sondern das Wohl der Mehrheit der Menschheit.

Die Kunst wird es sein, Konkurrenz und Kooperation bestmöglich zu verknüpfen. Wenn zwei Menschen spielerisch darum konkurrieren, wessen Produkt weniger Strom verbraucht, sie nach der Entscheidung zusammen ein Bier trinken gehen, und der Gewinner bezahlt, ist doch alles wunderbar. Übertragen auf die Wirtschaft würde das bedeuten, dass Firmen unter fairen Bedingungen um die besseren Produkte konkurrieren, die stärkeren aber auch die schwächeren unterstützen, und eine zu starke Konzentration verhindert wird.



Letzte Anpassung: 2008-06-16