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Innere Zufriedenheit

Ein 'Gutmensch' zu sein, muss nicht gleichbedeutend mit Naivität sein. Jeder muss sich dessen bewusst sein, dass es viele Leute gibt, die zu ihrem eigenen Vorteil die Gutmütigkeit anderer ausnutzen.

Der Versuch sich selbst und die Menschheit zu verbessern bleibt auch nicht ohne Belohnung, wenn auch nicht in Form von barem Geld. Aber es ist sehr beruhigend, das Gefühl zu haben, das Richtige zu tun. Man schläft besser und hat den Tag über ein zufriedenes Gefühl. Das wirkt sich auch positiv auf den Körper und die Gesundheit aus, weil ein glückliches Leben nachweislich das Immunsystem stärkt. Die Natur (Evolution oder Gott?) hat schon dafür gesorgt, dass jeder der anderen hilft, und damit zum Fortbestehen seiner Art beiträgt, seine Belohnung in Form dieses guten Gefühls bekommt.

Wer genervt, gestresst oder unzufrieden ist, sollte mal versuchen etwas Uneigennütziges für die Allgemeinheit zu tun, und daraus eine innere Gelassenheit und Frieden zu entwickeln. Konzentriert euch auf das, was wirklich wichtig ist im Leben.

Das wirkt zwar nicht so schnell wie Antidepressiva, dafür aber längerfristig, da die Ursachen behandelt werden, nicht nur die Symptome.

Das deutsche Wissenschaftsmagazin Q21 hat in einer Ausgabe Ergebnisse der Glücksforschung präsentiert, und daraus ein Rezept zum Glücklichsein gebraut. Hier einige Auszüge:

Ganz oben auf dem Rezeptzettel: Das Soziale! Wer Einsamkeit meidet ist leichter glücklich. Freundschaften, Familie, allgemein der Kontakt mit Anderen sind wichtige Glücksfaktoren.

"Werden sie Teil von etwas, das größer ist als sie selbst und das mit Menschen zu tun hat", rät Glücksforscher Ed Diener von der Universität of Illinois. (Die Teilnahme an einer sozialen Bewegung passt dazu doch wunderbar, oder?)

Wer hat mehr Geld, Erfolg, ein größeres Haus? Wer glücklich sein möchte, vergisst das am besten! Vergleiche bringen auf dem Weg zum Glück rein gar nichts und Neid ist ein todsicherer Weg, unglücklich zu werden.

Geld an sich macht natürlich nicht glücklich. Im Gegenteil. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die den Mammon anbeten, mit ihrem Leben überdurchschnittlich unzufrieden sind. Und, die euphorischen Gefühle nach einem Lottogewinn legen sich in der Regel schon nach drei Monaten. Gefühlsmäßig ist dann alles genau wie vor dem Geldsegen.


Wenn man die Menschen nicht danach beurteilt, wieviel Geld sie haben, oder was für ein Auto sie fahren, sondern danach, wie zufrieden sie sind, verliert man auch die Angst, oder das Unwürdigkeitsgefühl vor ihnen.

Es hilft also dabei, mit anderen auf gleicher Augenhöhe umzugehen. Und kann dabei sogar andere anstecken.

Eine Beurteilung nach Zufriedenheit, ist also auch ein wichtiges Instrument zum Abbau von (gefühlten) Hierarchien und für mehr Selbstsicherheit.


Ein wichter Schritt zu einem entspannteren, glücklicheren Leben ist, keine Angst vor dem Scheitern zu haben. Jedenfalls so lange die Risiken überschaubar sind.
Wer aus seinen Fehlern lernt, kann jeden Fehler als einen Schritt zur Verbesserung sehen, und damit angstfreier und glücklicher leben.

Ein Einsatz für eine bessere Welt verlangt aber nicht, dass man den ohne Spaß tut. Schließlich ist Spaß auch gut für das Immunsystem und ein Glücksgefühl. Und solange man niemandem damit schadet und niemanden gefährdet, sollte man Spaß haben.
Viele ökologisch oder gesundheitlich suboptimale Tätigkeiten sind leider geil.
Eine Uni hat aber ein gutes Konzept entwickelt (eigentlich für Diäten), wie man vernünftig handeln und gleichzeitig Spaß haben kann:
Man sucht sich diejenigen "Sünden" aus, die einem am wichtigsten sind, und lebt sie mit gutem Gewissen aus, wenn man bei allen anderen Tätigkeiten, die einem weniger wichtig sind, vernünftig handelt.




Letzte Anpassung: 2015-05-04